SURREALE LandschaftenIngo Hauffe (2011)

Es existiert eine unwirklich wirkende Landschaft.
In der Natur gibt es dafür keine Verwandtschaft.
Diese Landschaft entdeckt Keiner. Nie!
Entsprungen sie ist einzig der Phantasie.
Wie kann es was geben, das doch nicht zu sehen?
Der Verstand sollt´s begreifen, doch kann es nicht verstehen.
Doch, wenn geschlossen die Lider,
erkennt er diese Landschaft wieder.
In der Realität, da steckt der Glauben.
Was unreal erscheint, das kann nichts taugen.

Was unbekannt, kann trotzdem sein.
Im Universum ist niemand und Nichts allein.

Berge die kopfüber stehen.
Der Himmel unten und oben zu sehen.
Dieser färbt sich manchmal grün,
gelbe Wolken darin zieh´n.
Bäume ohne Laub und Nadeln, doch nicht tot,
der Stamm mal blau, mal lila, auch mal rot.
Ihr Schatten ist nicht dunkel, sondern hell.
Die Sonne blau, scheint nicht grell.
Sehr seltsame Blumen, die da blühen.
Fische in die Lüfte ziehen.
Vögel, die schwimmen tief im Wasser,
diese Landschaft  wird immer Grasser.
Was unbekannt, kann trotzdem sein.
Im Universum ist niemand und Nichts allein.

Sich Hände aus dem Felsen strecken.
Ein seltsames Tier muß sich verstecken.
Windet sich, ist eine Lange,
unähnlich doch mit einer Schlange.
Vorn ist hinten. Hinten ist vorn.
Seltsame Kreaturen sind gebor´n.
Einige mit nur einem Fuß,
drei Hände heben sie zum Gruß.
Augen schauen ringsumher.
Gott feiert seine Wiederkehr.
Ja, diese Welt ist knallig und bunt,
ist nicht so wie die Erde, rund.
Gibt Rätsel auf, doch sind es keine,
denn schließlich sind wir nicht alleine.

Was unbekannt, kann trotzdem sein.
Im Universum ist niemand und Nichts allein.

Will man das Ding beim Namen nennen,
nur wie, wenn wir es gar nicht kennen.
Das Leben spiegelt wieder Realität,
welch eingeschlagenen Weg man auch geht.
Was nicht bekannt, nenne ich einmal,
wenn´s nicht real ist, SURREAL.
					

Traumdeutung(2011)

Gemälde STOP